Besonderheiten einer Seniorenwohnung

Heute liest und hört man immer wieder von der Seniorenwohnung. Was ist jedoch genau darunter zu verstehen? Eine Seniorenwohnung ist eine ganz normale Wohnung, die sowohl gekauft, als auch gemietet werden kann. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Seniorenwohnung barrierefrei gebaut ist.

Das setzt voraus, dass die sanitären Anlagen so gestaltet sind, dass sie auch im hohen Alter problemlos genutzt werden können. Für Rollstuhlfahrer gibt es beispielsweise statt einer herkömmlichen Badewanne die Möglichkeit, einen Wasserablauf direkt in den Fußboden einzulassen. Dadurch entfällt das oft mühselige Einsteigen in die Badewanne oder die Dusche, dennoch kann man seiner täglichen Körperpflege entsprechend nachgehen. Eine erhöhte Anbringung der Toilette ist für ältere Menschen ebenfalls sinnvoll, ein Haltegriff sollte direkt daneben erreichbar sein. Die Häuser, in denen sich Seniorenwohnungen befinden, sind in der Regel mit einem Personenaufzug ausgestattet, sodass es grundsätzlich selbst bei Rollstuhlfahrern keine Probleme geben dürfte.

Beim Bau von Seniorenwohnungen wird ein Vertrag mit einem Pflegedienst abgeschlossen. In den Wohnungen werden dann Notrufschalter installiert, mit denen die Senioren im Notfall das Pflegepersonal herbei rufen können. Wer in eine solche Seniorenwohnung umziehen möchte, sollte sich nähere Informationen dazu beschaffen. Beispielsweise sind bei vielen der Seniorenwohnungen die Kosten für den Pflegedienst pauschal enthalten. Wer gut vergleicht, findet jedoch auch Angebote, bei denen der Pflegedienst nur nach tatsächlich erbrachtem Aufwand abgerechnet wird. Unter Umständen ist diese Möglichkeit allen anderen vorzuziehen, da viele Senioren auch vorsorglich in entsprechende Wohnungen ziehen, obwohl sie zum aktuellen Zeitpunkt noch gar keine Pflege benötigen.

Der Kauf einer Seniorenwohnung ist zwar grundsätzlich möglich, doch sollte man sich hier die Frage nach dem Sinn eines solchen stellen. Die eigenen Kinder sind meist noch lange nicht in dem Alter, dass sie eine Seniorenwohnung benötigen, man wüsste also nicht, was man mit dieser machen sollte, wenn der Eigentümer einmal verstirbt. Haben die eigenen Kinder jedoch die Möglichkeit einer späteren Vermietung, eventuell sogar über die Vermittlung der Pflegedienste o.ä. Organisationen, so wäre ein Kauf beispielsweise schon wieder überlegenswert.