Wohnungen in Deutschland

In Deutschland werden Wohnungen immer noch vorwiegend gemietet, statt gekauft bzw. Wohnungsmiete einem Haus bevorzugt. In anderen Ländern, vor allem in Osteuropa, wird hauptsächlich auf Eigenheim gesetzt. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge stellte fest, dass der Erwerb von Wohneigentum in Deutschland oft zu teuer für die Bürger ist. Demnach werden Mietwohnungen bevorzugt. Zudem scheuen viele den Hausbau wegen Zukunftsängste. Angst vor dem Job und Ehekrisen sind zwei von vielen Beispielen. Was den Kostenfaktor betrifft, so muss man bspw. in den USA im Schnitt zwei bis drei Nettojahresgehälter, in Deutschland fast das Doppelte für ein Eigenheim auf den Tisch legen, so das Institut für Altersvorsorge (DIA). Laut DIA kommt in der BRD zusätzlich noch der Bürokratieaufwand. Noch ein weiteres Kriterium seien die Eigenheimfinanzierer, sprich die Banken, die einem oft das Leben schwer machen. Die Banken hier finanzieren meist nur unter strengen Voraussetzungen den eigenen Grund und Boden. Andere Ländern verlangen gerade mal einen Eigenkapitalnachweis von 10% - hierzulande werden oft 25% verlangt. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat jedoch gezeigt, dass dies für Deutschland durchaus positiv sein kann. In den USA haben aktuell unzählige Leute ihre Hypothek verloren, weil sie nicht über die nötige Liquidität verfügen.