Hurra, Hurra Obama ist da!

Wir sind Obama lautet es die Tage in dutzenden Tageszeitungen auf der Welt. Rund um den Globus gab es Jubelfeiern, dass der aus dem Amt scheidende US-Präsident George-W. Bush bald das berühmteste weiß angestrichene Haus der Welt verlassen muss. Dessen Nachfolger hat jedoch ein schweres Erbe zu tragen. Die Republikaner haben es in acht Jahren an der Macht geschafft, dass mächtigste Land der Welt, den Bach runtergehen zu lassen. Armut und Verzweiflung hat sich zu Hauf angesammelt und breit gemacht. Die Menschen stehen da ohne Krankenversicherung und ohne Jobs. Die New Yorker Börse hat einen weltweiten Börsensturz mit verursacht. Deutsche Investoren und besser verdienende Privatleute zu mindest, reiben sich die Hände nach super schönen und günstigen Immobilien in den USA.

Aber was kann ein Mann allein ausrichten? Das fragen sich nach der Wahl unzählige Menschen. Obama hat bereits öffentlich seinen Landsleuten klar gemacht, es wird nicht leicht und es wird nicht von Zauberhand zu meistern sein, dass Problem. Und wohl möglich wird eine Amtszeit nicht reichen.

Neben innerpolitischen Angelegenheiten, muss der neue Mann im Staat sich auch noch um das Ansehen seines Landes in der Welt bemühen. Mit Russland und dem Irak wird sich Mr. President in den kommenden Monaten zwangsläufig beschäftigen müssen. Und auch die Freundschaften zu den Europäern müssen aufgefrischt werden.

Zunächst sollten wir dazu beitragen, den Optimismus dem Pessimismus nicht zu weichen und dem jungen ersten farbigen Präsidenten der USA eine Chance zu geben. Zu mindest schafft Barack Obama es, Millionen Menschen mit seiner Art zu beeindrucken und ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Obama, der neue Popstar in der Politik. „Yes, we can“ and „Yes, we did“!